Ausgleich des Meridiansystems

Was sind Meridiane?

In der Traditionellen Chinesischen Medizin sind Meridiane ein System von Kanälen, durch welches das Chi (=Lebensenergie) fließt. Diese Meridiane

laufen an der Vorder- und Rückseite des Körpers entlang. Insgesamt gibt es

12 Meridianpaare die jeweils dem YIN und dem YANG zugeordnet sind. Ein

YIN-Meridian (welcher von unten nach oben verläuft) und ein YANG-Meridian (welcher von oben nach unten verläuft) bilden ein zusammengehörendes Paar.

 

Dem Meridiansystem übergeordnet sind die Gefäßmeridiane, die über das gesamte Meridiansystem eine Kontrollfunktion ausüben. Das Konzeptionsgefäß steht mit allen YIN-Meridianen in Verbindung, das Gouverneursgefäß steht mit allen YANG-Meridianen in Verbindung.


Was ist ein Meridianausgleich?

Jeder Meridian eines Meridianpaares hat seine eigenen Leitbahnen und ist einem Organ oder Organsystem zugeordnet. Beim Meridianausgleich werden gezielt mit einem Meridianstab die 12 Meridiane angeregt, die den jeweiligen Organen zugesprochen werden. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die YIN- und YANG-Energien ins Fließgleichgewicht zu bringen, welches sich wohltuend auf das Allgemeinbefinden des Menschen auswirkt.