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Die Sache mit der Liebe...

Wir suchen sie, doch sie versteckt sich – die Liebe. Dabei ist sie allgegenwärtig. Doch wir haben uns ihr gegenüber größtenteils verschlossen. Die Tatsachen sprechen für sich. Denn Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie z. B. Schlaganfall, Myokardinfarkt, Angina Pectoris usw. zählen weltweit zu den häufigsten nichtübertragbaren Krankheiten. In den westlichen Ländern sind etwa 45% davon betroffen, in den Entwicklungsländern liegt der Anteil bei 25%. Weltweit sterben 17,3 Millionen Menschen an den Folgen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Tendenz steigend. (Vgl. Griebler, Robert; Anzenberger, Judith und Eisenmann, Alexander, bmgf.gv.at)

 

Warum ist das so? Warum nehmen wir uns nicht mehr Zeit für die Liebe? Was reißt uns ständig aus unserer Mitte? Warum fühlen wir uns nicht mehr mit Gott verbunden?

Es ist die heutige Zeit heißt es immer wieder. Die schnelllebige, technologisierte Welt in der Geld, Macht und Gewalt herrschen. Eine Welt, die wir selbst erschaffen haben und nun darin ums Überleben kämpfen. Stress dominiert den Alltag und wir werden gesteuert von unseren Gefühlen wie Zorn, Ärger, Neid, Hass, Missgunst,

Angst und Unsicherheit.

 

Doch es gibt eine andere Seite die uns immer wieder zeigt, dass es auch anders geht. Das Lachen eines Kindes, das so ansteckend sein kann. Gerade Kinder zeigen uns immer wieder wie schön die Welt ist. Sie staunen über Kleinigkeiten die für uns Erwachsene mittlerweile so selbstverständlich geworden sind, dass wir sie oftmals nicht mehr erkennen. Wir sind gegenüber der Erde nahezu blind geworden. Ein Planet, der so schön und reich ist, so liebevoll und geduldig. Die Erde spiegelt uns Menschen. Wir bestehen genauso wie sie aus 70% Wasser. Wasser, ein großartiges Element mit einer enormen Speicherkraft. Wasser speichert, transportiert und verbreitet Informationen wie ein Super-Computer. Und was machen wir aus diesem großartigen Element? Wir verschmutzen es. Unser Lebenselixier! Die Erde erträgt geduldig den Raubbau, den wir an ihr betreiben. Doch wir sollten uns eines ins Bewusstsein rufen: wenn wir die Erde ausbeuten, beuten wir uns auch selber aus. Genauso wie wir ist unser Planet aus dem Gleichgewicht geraten. Und das nur, damit die Wirtschaft boomen und noch mehr Gewinne erzielt werden können. Da wundert es einem nicht, wenn sich die Erde dagegen wehrt. Von Klimawandel ist die Rede. Immer mehr Stürme, Erdbeben und Überschwemmungen gibt es auf unserem Planeten. Erst wenn eine Tragödie passiert, wird dem Menschen klar, wie klein er ist und gegen die Naturgewalten nicht ankommt. Er wendet sich Gott zu und betet. Die Erdbewohner rücken wieder näher zusammen und helfen sich gegenseitig. Es wird nicht gewertet, wer besser und wer schlechter ist. Jede Hilfe ist gefragt – egal welche. In diesen Zeiten wird das Streben nach Macht, Geld und Gewalt bedeutungslos.

 

Es wäre doch schön, wenn es nicht immer ein Unglück braucht, um zu erkennen, wieviel Glück man eigentlich hat. Dass man Glück, Freude und Zuversicht empfinden kann und darf, weil alles schon da ist, was man braucht. Wir müssen uns nur entscheiden den ersten Schritt zu unserem Glück zu machen. Der erste Schritt ist, sich selber anzunehmen und zu lieben so wie man ist. Das heißt, auch die eigenen Schwächen annehmen und lieben. Ohne Wertung und ohne Urteil. Jesus sagte einst: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Eine Botschaft, die alles sagt. Erwarte nicht von den anderen, dass sie dich lieben. Lerne zunächst, dich selbst zu lieben. Erst dann bist du fähig auch andere zu lieben. Dadurch verschwinden Vorurteil, Hass, Neid, Missgunst und Machtstreben wie von selbst. Liebst du dich, bist du eins mit Gott und du spürst, dass du niemals alleine bist und alles hast, was du brauchst. 

 

Sich selbst lieben zu lernen dauert. Und vor allem, wie soll das gehen? Wie sollen wir lernen uns selbst zu lieben, wenn es uns keiner beigebracht hat?
Hier mein Vorschlag: nimm das Tempo aus deinen Alltag raus und werde dir der kleinen Dinge bewusst, die dich umgeben. Dreh den Wasserhahn auf und lass es fließen. Wie hört sich das an? Wie fühlt sich das Wasser auf deiner Haut an? Kalt oder warm? Wie fühlt sich die Erde an? Ist sie trocken oder feucht? Nimm die Natur bewusst war. Was siehst du? Wie fühlt sich die Sonne auf deiner Haut an? Wie der Wind? Nimm das zwitschern der Vögel war. Nimm alles war, was dich umgibt. Jetzt in diesem Moment. Ganz bewusst und ohne Wertung. Gehe dann einen Schritt weiter und spüre in dich hinein. Was fühlst du? Wie fühlst du dich? Was ist es, was du möchtest? Was macht dir Freude? Die Antwort wird aus deinem Herzen kommen. Es müssen nicht Worte oder Bilder sein, die du als Antwort bekommst. Es kann sich auch um ein Gefühl handeln, ein Impuls oder auch eine Sehnsucht. Nimm dir Zeit, hab Geduld und Vertrauen. Und dann, folge deinem Herzensimpuls. Damit hast du den ersten Schritt zur Selbstliebe gemacht.